Endoskopie | Kleintierzentrum Iffezheim
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Kleintierzentrum Iffezheim
An der Rennbahn 16a
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Tel. 0049 7229 185980
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Die endoskopische Untersuchung ist ein wesentlicher Bestandteil bei der Abklärung von Erkrankungen des Atmungstraktes, Verdauungstraktes sowie der Harnwege bei Kleintieren. Dabei werden mit geeigneten starren sowie flexiblen optischen Systemen (Endoskope) die betreffenden Organe von innen untersucht. Dieses ermöglicht die direkte Beurteilung der inneren Strukturen eines Organs.

Die Untersuchungen können nur in Vollnarkose durchgeführt werden, da die Tiere aufgrund von Abwehrreaktionen die Untersuchung nicht tolerieren würden. Diese Narkosen werden in der Regel nur 15 bis 30 Minuten aufrechterhalten, bis die Untersuchungen fertiggestellt sind.

Vor jeder Endoskopie werden die nötigen Voruntersuchungen durchgeführt, die für die Diagnosestellung und die Narkosefähigkeit wichtig sind. Diese beinhalten Basisuntersuchungen wie Blut-/Urintests oder in spezielleren Fällen Ultraschall, Röntgenbildern oder sogar eine Computertomographie. Dies muss von Patient zu Patient in einem gemeinsamen Gespräch mit Ihnen im Vorfeld entschieden werden.

Endoskopie des Magens mit Probenentnahme

Rhinoskopie


Einsatzgebiete: Nasenausfluss, nasale Atemgeräusche, Nasenbluten, Niesreiz sowie das Rückwärtsniesen. Bei dieser Spiegelung gelingt es häufig Fremdkörper, chronische Entzündungen, Tumoren oder Pilzinfektionen im Nasenhöhlensystem zu erkennen. Auch bei der Rhinoskopie wird mit flexiblen und starren optischen Systemen die Nasenschleimhaut direkt beurteilt. Wie auch bei der Tracheobronchoskopie ist für die Interpretation der Rhinoskopie die Entnahme von Schleimhautproben von großer Bedeutung.

Tracheobronchoskopie


Einsatzgebiete: Husten, atypische Atemgeräusche oder Atemnot unklarer Ursache sein sowie der ausgesprochene Verdacht auf einen Fremdkörper im Atemsystem.

Die Tracheobronchoskopie ist die endoskopische Beurteilung von Kehlkopf, Luftröhre und Bronchienn Sie wird bei Hund und Katze mit starren oder flexiblen Endoskopen durchgeführt. Beide Systeme erlauben ein Eindringen auch in kleinere Bronchien.
Bei einer Tracheobronchoskopie sollte immer Abstrichmaterial für eine Zelldiagnostik des Bronchialsekretes sowie bakteriologische Untersuchungen gewonnen werden.

Endoskopie des Magen-Darm-Trakts


Einsatzgebiete: Fremdkörperverdacht,chronisches Erbrechen, Durchfall, Gewichtsverlust, wiederkehrenden Bauchschmerzzuständen, längerer Appetitlosigkeit Auch bei Spiegelungen des Verdauungstraktes ist es unumgänglich, zahlreiche Gewebeproben zu entnehmen. Eine reine Betrachtung der Organe reicht für eine exakte Diagnosestellung oft nicht aus.
Verwendet werden lange flexible Videoendoskope Dabei müssen die Tiere häufig länger vor einer Untersuchung nüchtern gehalten werden. So sollte bei einer Gastroduodenoskopie (Spiegelung von Magen und Dünndarm) die Tiere mindestens 20 Stunden nicht gefüttert werden, bei einer Colorektoskopie (Spiegelung des Enddarmes) sogar 24 bis 36 Stunden nicht gefüttert werden. Nur dadurch ist es bei einer Spiegelung erst möglich, diese Organe zu untersuchen.

rechts: Blick in den Dickdarm

Zystoskopie


Einsatzgebiete: Chronische Blasenentzündung, Fehlbildungen und Tumore der Harnwege
Auch der Harnapparat kann im Rahmen einer Zystoskopie (Blasenspiegelung) endoskopisch beurteilt werden. Ein Vorteil bei dieser Methode ist wiederum die Möglichkeit einer Gewebeentnahme unter Sichtkontrolle. Es gelingt hier häufig bestimmte Entzündungsformen oder auch Tumoren sowie schwer erkennbare Steinerkrankungen zu identifizieren.
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Unsere Ansprechpartnerin

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Ihre Ansprechpartnerin für Rückfragen speziell zu Endoskopie oder zu anderen Themen der Inneren Medizin:
Dr. Jennifer Kempf
(zertifizierte Spezialistin der Inneren Medizin - Diplomate ACVIM)