Kreuzbanderkrankung | Kleintierklinik Iffezheim

Wussten Sie schon....

..dass Kreuzbanderkankungen anders als beim Menschen nicht durch Unfälle sondern chronichen Verschleiß entstehen?

OP-Methoden

Extrakapsulärer Bandersatz
Umstellungsosteotomie (TTA<>TPLO)

Kreuzband ab…was nun?

Welche Behandlungsmethode für Ihr Tier die beste ist, welche OP gewählt werden sollte erfahren Sie hier…
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Spezialisten Orthopädie

Experten auf dem Gebiet der Tierorthopädie in unserer Klinik sind Frau Dr. S. Wisniewski sowie Tierärztin Frau C. Lorenzi.

Beide beschäftigen sich schwerpunktmässig mit orthopädischen Erkrankungen und sind ein eingespieltes OP-Team.

Vermuten Sie eine Kreuzbanderkrankung bei Ihrem Tier, sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne und entscheiden mit Ihnen, welcher Weg gegangen werden sollte.

Ursachen

Anders als beim Menschen ist der Kreuzbandriß des Hundes keine Folge eines Traumas (Unfalls) sondern in der Regel das Resultat einer vorausgegangenen degenerativen Erkrankung des Kreuzbandes. Dem Kreuzbandriß geht also eine Entzündung des Kniegelenks voraus, die in vielen Fällen typische Symptome verursacht.
Man geht davon aus, dass die Entzündung des Gelenkes schrittweise zu Degeneration und Anriss, schlussendlich zum kompletten Riß des Kreuzbandes führen.
Dies erklärt warum häufig bereits über einen längeren Zeitraum Lahmheitsepisoden beobachtet werden, bevor dann meist ein Bagatelle-Trauma zum kompletten Abriss führt.
Hunde mit einer Kreuzbanderkrankung zeigen die typischen Symptome einer Kniegelenks-Entzündung wie Schwellung, Streckschmerz des Knies, Außenrotation der Gliedmasse sowie Lahmheit unterschiedlicher Grade.
Der untersuchende Orthopäde kann in der Regel schon früh sowohl am klinischen Bild wie auch anhand typischer Röntgenveränderungen oder auch mittels Ultraschalluntersuchung eine Kreuzbanderkrankung diagnostizieren. Weiterführende Bildgebung wie etwa die Magnetresonanztomografie können ebenfalls zur Beurteilung des Kreuzbandes herangezogen werden, sind jedoch in der Regel nicht nötig.

OP-Methoden

Ist eine Kreuzbanderkrankung diagnostiziert macht es Sinn über eine frühzeitige Operation nachzudenken, da Tiere, die bereits vor dem Abriss operiert werden eine deutlich bessere Prognose haben.
Welche Op-Methode man für den individuellen Hund wählt hängt im wesentlichen von Größe und Gewicht, außerdem auch vom Aktivität-Level und Einsatzzweck des Hundes ab. Grundsätzlich wird man jedoch bei Hunden mit einem Gewicht über 25 kg eher zu einer Umstellungsosteotomie als zu einer extra- oder intra-artikulären Stabilisationstechnik raten.
Die Entscheidung für eine bestimmte OP-Technik muss also für jeden Hund individuell getroffen werden.
Am Tag der Operation bleiben Sie bis nach der Narkose-Einleitung bei Ihrem Hund. Im Normalfall können Sie ihn am gleichen Tag wieder mit nach Hause nehmen.
Für die ersten 2 Wochen nach der OP empfiehlt es sich dem Hund keinerlei Freilauf zu erlauben und nur kleine Löse-Spaziergänge zu unternehmen.
Danach rechnen wir mit etwa 3 Monaten Rekonvaleszenz, in der der Hund ein spezielles Bewegungsprogramm erhält und idealerweise physiotherapeutisch begleitet wird. Während dieser Zeit sollte der Hund außerdem entzündungshemmende Medikamente erhalten. Ein positiver Zusatzeffekt für erkrankte Gelenke wird außerdem Zusatzfuttermitteln mit hohem Chondroitin-Sulfat-gehalt und/oder Omega-3 Fettsäuren zugeschrieben.

Interview mit Frau Prof. Meyer-Lindenberg

Betroffene Rassen

Bestimmte Hunderassen scheinen ein erhöhtes Risiko für eine Erkrankung des Kreuzbandes aufzuweisen, was den Verdacht nahe legt, dass eine genetische Prädisposition vorliegen könnte. Darüber hinaus gibt es Rassen, bei denen der Kreuzbandriß bereits im Alter von unter 2 Jahren auftritt und oft beide Kniegelenke betrifft. Statistiken zum Kreuzbandriß zeigen, dass das das Durchschnittsalter in dem es zum kompletten Abriss kommt zwischen 4 und 7 Jahren liegt und eine Erkrankung ab dem 8. Lebensjahr immer unwahrscheinlicher wird. Am Beispiel des Neufundländers, der mit einem Risiko von 22,4 % im Laufe seines Lebens eine KBE erleben wird hat man versucht, zugrundeliegende Gene zu identifizieren. Man vermutet hier einen autosomal rezessiven Erbgang mit inkompletter (51%) Penetranz. Von der Entwicklung eines Gentests ist man jedoch noch weit entfernt.
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