Ektooischer Ureter
Ausschlussdiät aber wie? TierhalterINFO
entscheiden Sie sich für eine kommerzielle Diät oder „selbst zubereitet“
Füttern Sie diese mind. 6-8 Wochen
geben Sie keinerlei Zusätze (Leckerli, Kräuter, Vitamine, etc.)
informieren Sie ALLE Personen, die mit Ihrem Tier Umgang haben
Führen Sie Tagebuch über Symptome wie Juckreiz oder Magen-Darm Probleme
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Wussten Sie schon....


..dass Bluttests auf Futtermittelallergene keine zuverlässige Aussage bringen?

Altersdisposition?


Hundes jeden Alters können Unverträglichkeiten entwickeln. Vom Welpen bis zum Senior kann es jeden treffen.

Ausschlussdiät oder was??

..warum dies oft die beste Methode ist, eine Diagnose zu stellen wird hier erklärt

Worum handelt es sich?

Hunde und Katzen können allergisch auf Futtermittelbestandteile reagieren. Die Futtermittelallergie ist für viele Hauterkrankungen beim Hund und für ungefähr 10% aller allergischen Dermatosen ohne Flohbissallergien verantwortlich. Es bestehen keine Rasse- oder Geschlechtsdispositionen. Futtermittelallergien können schon beim Junghund unter einem Jahr aber auch in fortgeschrittenem Alter auftreten. Für die Entwicklung dieser Erkrankungen ist die mehrfache Aufnahme des Allergens Voraussetzung, die so genannte Sensibilisierungsphase. Auch können Tiere jahrelang ein Futter aufgenommen haben, bevor sie eine klinisch sichtbare Allergie entwickeln. 25% der Futtermittelallergiker leiden zusätzlich noch an anderen Allergieformen.

Symptome

Eine Futtermittelallergie äußert sich häufig in einem Juckreiz und in Hautveränderungen. Es kann jedoch auch der Magendarmtrakt mitbeteiligt oder sogar alleinig betroffen sein. Die Symptome hierfür sind unspezifisch und umfassen Erbrechen, Durchfall, Gewichtsverlust, Bauchschmerzen, Blähungen und Darmgeräusche.

Diagnose

Die Diagnose wird unter anderem dadurch gestellt, dass sich das Tier auf eine sogenannte Eliminationsdiät klinisch verbessert und sich nach Wiedereinführen des alten Futters erneut verschlechtert (Provokationstest). Mittlerweile wird eine Vielzahl an Tests angeboten, die verschiedene Futterbestandteile als Allergene testen, jedoch sind diese Test in der Tiermedizin leider nicht sehr verlässlich.
Daher ist die Durchführung einer Eliminationsdiät das wichtigste Diagnostikum.
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Bei dieser Diät kann man zwischen zwei verschiedenen Herangehensweisen wählen: hydrolysiertes Protein oder ein Futter mit einer neuen und alleinigen Protein/Kohlehydratquelle. Damit die Proteine im Futter nicht als fremd erkannt werden (und das Tier allergisch darauf reagiert), wird im Herstellungsprozess das Protein so weit hydrolysiert (aufgespalten), dass der Körper gar nicht oder kaum darauf reagiert. Bei der Diät mit neuen/unbekannten Protein- und Kohlenhydratquellen sucht man sich ein entsprechendes Futter mit Bestandteilen, die das betroffene Tier zuvor noch nie gegessen hat.
Das Durchführen einer Eliminationsdiät erfordert Geduld und Durchhaltevermögen. Während dieser Zeit muss man auf das Zufüttern jeglicher Leckerlis, Kauknochen oder ähnlichem verzichten, da der Erfolg einer Diät sonst nicht zu beurteilen ist.
Terminsprechstunde:
Mo. - Fr. 8.00 - 18.00
Sa. 10.00 Uhr - 13.00 Uhr
Notdienst
Mo. - Fr. 18.00 - 22.00
Sa./So. 09.00 - 18.00 Uhr
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Die Untersuchung dient dazu die Mündung der Harnleiter zu bestimmen und etwaige Abweichungen zu erkennen.
Ektopische Ureteren im eigentlichen Sinne sind Harnleiter, die nicht an der normalen Stelle münden. Der Harnleiter verbindet die Niere mit der Harnblase. Die Mündung in der Blase sollte im Bereich des Trigonum vesicae sein. Beide Harnleiter sollten gleich weit vom Harnröhrenbeginn entfernt sein. Falls die Harnleiter nicht im Trigonum, sondern weiter hinten, z.B. in die Scheide oder der Harnröhre münden werden sie ektopisch genannt. Ein ektopischer Ureter kann intramural verlaufen, d.h. er mündet an der an sich normalen Stelle, läuft dann aber als Kanal in der Blasenwand weiter nach hinten und gibt den Urin an einer weiter hinten gelegenen Stelle ab. Oder der ektopische Ureter verläuft extramural, d.h. er mündet direkt in einer zu weit hinten gelegen Stelle ohne in der Blasenwand zu verlaufen. Des weiteren können bei der Untersuchung noch Abweichungen festgestellt werden, d.h. der Verlauf von Ureter oder Harneinstrom ist nicht normal ohne direkt ektopisch zu sein, z.B. wenn die beiden Harnleiter nicht auf gleicher Höhe münden, oder ein Harnleiter erweitert ist oder die Harnleiter zwar noch in die Blase, aber deutlich zu weit hinten münden.